FREIE PLÄTZE: auf Anfrage

Über mich

Ich bin Mutter - und nun auch Tagesmutter - aus Leidenschaft.
Es macht mir einfach riesigen Spaß, kleinen Kindern dabei zu helfen, die Welt zu entdecken und sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Bereits während meines Studiums war ich für viele Kinder verschiedenen Alters Babysitterin und habe in dieser Zeit gelernt, einfühlsam auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Diese erworbene Kompetenz kommt meinen Tageskindern zugute.

Gerade die ersten Jahre sind für die Entwicklung eines Kindes prägend und umso wichtiger ist es, sie zielgerichtet zu fördern. Die Kindertagespflege bietet Ihrem Kind ein vertrautes und liebevolles Umfeld, in dem es spielen, toben und lernen kann.
Meine eigenen Söhne (geboren im Mai 2015 und Dezember 2018) sind auch dabei und freuen sich darauf, täglich mit den Tageskindern zu spielen. Für und mit meinen Kindern habe ich einige Kurse besucht. So waren wir neben Babymassage, Pekip, Glückskindern und Babyschwimmen auch zusammen in der Zwergensprache und gehen weiterhin in den Musikgarten. In den Kursen konnte ich viele Anregungen mitnehmen, sie bereichern auch meinen Alltag mit den Tageskindern.

 

Qualifizierung und Weiterbildung

Tagesmütter und Tagesväter qualifizieren sich in Baden-Württemberg in einem tätigkeitsbegleitenden Kurs. Die Grundqualifizierung von 160 Unterrichtseinheiten basiert auf dem bundesweiten Curriculum des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Zusätzlich bilden sich Tagesmütter und Tagesväter jährlich mit mindestens 15 Unterrichtseinheiten weiter. Tagesmütter und Tagesväter sind geprüft: Zur Aufnahme der Tätigkeit brauchen sie eine Erlaubnis zur Kindertagespflege vom Jugendamt (inkl. polizeilichem Führungszeugnis aller im Haushalt lebenden über 18-jährigen Personen, ärztlichem Attest etc.), vor Aufnahme in die Grundqualifizierung werden sie auf ihre Eignung überprüft. Pflichtprogramm ist auch die regelmäßige Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen mit dem Schwerpunkt Säuglinge und Kleinkinder – für den Fall der Fälle. 

Meinen Qualifizierungskurs habe ich von Mai 2014 bis Juni 2015 in Konstanz absolviert. Schwerpunktthema meiner Abschlussarbeit war "Sichere Bindung". Die Abschlussarbeit sowie die Nachweise meiner Fortbildungen können Eltern bei mir gerne einsehen.

Mit anderen Tagesmüttern bin ich gut vernetzt, mit meinen Konstanzer Kolleginnen aus dem Qualifizierungskurs treffe ich mich regelmäßig. Wir haben zusammen einen Flyer zur Eingewöhnung in der Kindertagespflege erstellt, der für Eltern wichtige Informationen zusammenfasst. In regelmäßigen Abständen nehme ich teil an einer Supervision oder einer moderierten kollegialen Austauschgruppe, in der anonymisiert Fälle aus der Praxis besprochen werden.
Außerdem bin ich Mitglied im Tagesmütterverein Landkreis Konstanz e.V. sowie im Tagesmütternetz Bodenseekreis e.V..

Zusammenarbeit mit Eltern und Jugendamt

Die sogenannte Elternpartnerschaft ist mir sehr wichtig. Im Mittelpunkt der Tagespflege steht das Wohlergehen des Kindes. Das Tageskind bewegt sich in zwei Familien, somit ist auch seine Entwicklung eingebunden in dieses Beziehungsnetz. Als eigenes Kind und in der anderen Familie als Pflegekind erlebt es verschiedene Rollen. Entscheidend für ein gutes Gelingen dieser Konstellation ist, dass die Tagespflegefamilie dem Kind positiv gegenübersteht und bereit ist, das Tageskind in die eigene Familie zu integrieren und am Familienleben teilhaben zu lassen. Beide Familien müssen daher aufeinander zugehen und bereit sein, der jeweils anderen Familie einen Einblick in ihr Familienleben zu gewähren. Dann weiß die Tagesmutter, unter welchen Bedingungen ihr Tageskind sonst aufwächst, um es besser verstehen zu können. Die Herkunftsfamilie hat genauso ein Recht zu wissen, unter welchen Bedingungen ihr Kind betreut wird. Damit dies gelingt, müssen regelmäßig Informationen ausgetauscht werden. Nur wenn durch das gemeinsame Kennenlernen ein Vertrauensverhältnis entsteht, können auch ggf. auftretende Konflikte angesprochen werden, ohne dass es gleich zu einem Abbruch des Pflegeverhältnisses kommt. Diese Kommunikation und Kooperation mit den Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil der Kindertagespflege und auch eine Eignungsvoraussetzung einer Tagesmutter gemäß § 43 II SGB VIII. Entscheidend ist hier aber die Balance zwischen angemessener Nähe und Distanz. Privates möchte ich weiterhin von Beruflichem trennen.

Die enge Zusammenarbeit mit dem zuständigen Jugendamt ist für mich ebenso wichtig. Bei Rückfragen habe ich immer eine Anlaufstelle und die regelmäßige Überprüfung der Räumlichkeiten, in denen ich die Kinder betreue, gibt mir Anreize zur Verbesserung. Denn ich möchte, dass sich Ihr Kind bei mir wohl fühlt. Das gibt auch Ihnen als Eltern ein gutes Gefühl.